Das Soltau-Haus in Bergedorf

Presse

 

Bergedorfer Zeitung vom 15.12.2014

Das wäre natürlich zu schön, wenn es hier eine Verbindung gegeben hätte zwischen dem Dichterfürsten und Soltaus Halbbruder Carsten Wilhelm. Da die Jahre unmittelbar nach Schillers Flucht aus Stuttgart wissenschaftlich nicht genau abgedeckt sind - er ist zwischen 1783 und 1789 gewissermaßen vor seinen Schuldnern untergetaucht - es aber Hinweise in den Briefen seiner Frau Charlotte gibt, die auf Bekannte in Breslau schließen lassen, ist es gar nicht so unwahrscheinlich, dass er 1789 auch einmal dort war. Von einem Besuch des Dichters Schiller im Juli 1789 in Hamburg ist aber nichts bekannt, und warum hätte dieser mit "aus Breslau" unterschreiben sollen? Bislang gibt es keinen Hinweis, dass Schiller jemals in Hamburg war. Nicht einmal zur Uraufführung seines "Don Karlos" zwei Jahre vorher war er anwesend. Oder vielleicht doch? Inkognito?

Wie erst jetzt herausgefunden wurde, gab es in Hamburg einen Kaufmann mit dem Namen Johann Wilhelm Schiller (1773-1811), welcher aus Breslau stammte. Die Signatur unter dem Gedicht zeigt zwar deutlich ein J. C. F. Schiller, aber der Autor kann sich ja auch einen Scherz erlaubt haben. Auch die nicht genau passende Länge der Reime spricht gegen einen professionellen Dichter. Letzte Gewissheit würde sicher die Begutachtung durch einen Graphologen verschaffen.

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